Grandioser Rainald Grebe - “1968″
Gestern habe ich Rainald Grebe zum ersten Mal live erlebt…..grandios! Mehr kann ich dazu nicht sagen. “1968″ ist ein super Programm.
1 comment Mai 14, 2008
Gestern habe ich Rainald Grebe zum ersten Mal live erlebt…..grandios! Mehr kann ich dazu nicht sagen. “1968″ ist ein super Programm.
1 comment Mai 14, 2008
War das schön! Eine Radtour bei strahlendem Sonnenschein. Mit Picknick und Poschmerzen. Wunderbar. Rund um Dessau ist es wirklich sehr, sehr schön. Wer hätte das gedacht? Wörlitzer Park, Oranienbaum, Elbe und so weiter….52 Kilometer. Ich bin begeistert.
Add comment Mai 12, 2008
….kippt, wird die Süddeutsche schreiben…..seht sie euch an, so sehn sie aus…..
Das Imageproblem mal eben anders bearbeitet. Sehr gut, wie ich finde.
“Kahlköpfig und verlaust” - Von Trotha
Add comment Mai 7, 2008
Das Bahnpersonal ist, das muss man schon sagen, freundlich und manche Zugbegleiter, so werden Schaffner ja heute genannt, sind dazu auch angenehm diskret. Manche vielleicht zu diskret, denn heute wusste ich zunächst nicht, was der Mann in Uniform von mir wollte. In dem Moment, als er wortlos vor mir auftauchte, war noch nicht einmal der Zug abgefahren. Die Bahn stand regungslos noch im Bahnhof und er stand vor mir und sah mich aufmerksam an. Sekunden verstrichen, dann wagte ich zaghaft zu fragen, ob er vielleicht meine Fahrkarte sehen wolle. Darufhin meinte er etwas spitz, als hätte ich ihm andere Einblicke angeboten: “Na was denn sonst?” Ich konnte mir daraufhin die - ebenfalls etwas spitze - Bemerkung, dass ich ja nicht automatisch wissen könne, was sein Begehr sei, nicht verkneifen. Gut, der Mann war schlagfertig, und nannte mir das, was er wahrhaftig begehre. Wer jetzt jedoch erotische oder tarifbezogene Fantasien eines Bahnmitarbeiters erwartet, der sei bitte nicht enttäuscht. “Einen Sechser im Lotto, den hätte ich gern”, sagte er, ich bilde mir ein, triumphierend dabei lächelnd. Damit hatte ich tatsächlich nicht gerechnet. Ich reichte ihm nur wortlos meine Fahrkarte. Er sah sie an, nickte und verschwand.
2 comments Mai 7, 2008
Da das Image des Ostens sich offenbar nicht von allein poliert, aus Steuergeldern finanzierte Imagekampagnen nicht so recht wahrgenommen werden, gibt es nun eine kommerzielle Hilfskampagne aus dem Osten für den Osten. Die Zigarettenmarke f6 soll die Leute auf den Geschmack bringen. Gestern bekam ich diese wunderbare Schachtel ausgehändigt, die es so nur für Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern gibt. Das bedeutet auch, dass es sich bei der f6-Offensive um eine nach innen gerichtete Imageoffensive handelt. Der Mensch aus dem Osten soll sich selbst Im Osten gut fühlen, cooler kommt das gute Gefühl mit einer originalen f6 in der Hand. Im Westen gibt es diese Zigaretten doch gar nicht!
Nur noch kurz ein Blick auf die Schachtel für Sachsen-Anhalt. Ist das eigentlich kontraproduktiv oder witzig? Liebe und Tod, ein Bundesland und eine ernstzunehmende Warnung? Ich bin mir nicht ganz sicher, was ich davon halten soll, und drehe die Schachtel lieber um, denn dort gibt es noch drei Gründe, die für das seltsame Gebilde mitten in Deutschland sprechen sollen. “I love Sachsen-Anhalt”, steht dort, “weil es die Heimat der Frühaufsteher ist, weil die erste Schokoladenfabrik Deutschlands hier gebaut wurde, weil hier die Luftpumpe erfunden wurde.” Ein interessantes Sammelsurium an Gründen, die das Leben eines Menschen im Alltag nicht tangieren, außer er wird von einem notorisch früh aufstehenden Sachsen-Anhalter genervt. Das aber ist wohl eher unerfreulich. Ich bin deswegen kurz davor, selbst Gründe zu finden, warum man Sachsen-Anhalt lieben könnte, aber mir ist konkret noch nichts eingefallen. Leider. Deswegen kann ich nur dazu aufrufen, gute Gründe zu finden. Alle Anregungen werden geprüft!
Imagekampagne Werbung in eigener Sache Image-Archiv:
http://nebenbei-bemerkt.blogspot.com/2008/02/image-ist-alles.html
http://nebenbei-bemerkt.blogspot.com/2008/02/image-am-rande-das-autobahn-schild.html
http://nebenbei-bemerkt.blogspot.com/2008/03/in-niedersachsen-da-gibts-pferde.html
http://nebenbei-bemerkt.blogspot.com/2008/03/auflsung-des-niedersachsen-rtsels.html
2 comments April 29, 2008
Ich will mich nicht beschweren, denn das Wichtigste für den Reisenden an der Deutschen Bahn ist, dass der Zug fährt. Und zwar genau der Zug, mit dem der Reisende fahren will. Wohin dann der Zug genau fährt, ist bei genauer Betrachtung eher unerheblich. Das bedeutet in meinem konkreten Fall: Heute kam der Intercity aus Oldenburg nach Leipzig nicht zu der von mir gewünschten Zeit. Ich hatte mir die Abfahrtszeit eigentlich auch nicht gewünscht. Sie stand so im Fahrplan. Genaugenommen stand dort 19.03 Uhr. Zu dieser Uhrzeit sollte der Zug in Magdeburg abfahren. Ich war lieber ein paar Minuten eher da. Um 19.03 Uhr teilte eine schnarrende Stimme mit, der Zug verspäte sich um zehn Minuten, um 19.15 Uhr schob die Stimme den Start dann 20 Minuten hinaus. Zeit genug, um zu sinnieren.
Wohin soll die Reise eigentlich gehen? Wohin fährt mein Zug? Ich stieg tagelang in Magdeburg, laut Anzeige, in einen IC nach Lfipzig. Ich habe jedoch nie erlebt, was Lfipzig ist, weil ich immer vorher, in Halle (Saale) Hauptbahnhof, ausgestiegen bin. Schade eigentlich. Denn heute fuhr der Zug, mit dem ich mitwollte plötzlich nach Leipzig. Und das mit 25 Minuten Verspätung. Ich will aber , wie gesagt nicht meckern. Das Fazit des Tages ist zufriedenstellend. Denn die Bahn hat sich ein “e” besorgt, womöglich extra gekauft, und ich bin doch noch zu Hause angekommen.
1 comment April 28, 2008
Ich glaube, jetzt kann es endlich weitergehen. Nachdem ich meinen, auch noch neuen, Blog sträflich vernachlässigt habe, bin ich nun bei der Rückkehr doch tatsächlich erstaunt, dass die Sidebar wieder geht. Unglaublich. Ich werde ja wieder bloggen müssen….
Aber irgendwie funktionierte es vor der Systemumstellung doch besser, oder? Ich weiß nicht, ich finde immer was zu meckern
Ansonsten wäre auch der sich selbst verfassende Blog eine gute Erfindung….aber gut, ich mach schon selbst weiter. Also bis bald!
3 comments April 24, 2008
Ich war seit langer Zeit mal wieder auf einer Lesung. Einfach so spontan. Und es hat sich gelohnt. Axel Hacke ist wirklich witzig. Unglaublicherweise sind sogar die Kolumnen, die ich im SZ-Magazin nicht ganz so gelungen fand, witzig, wenn er sie liest. “Das Beste aus meinem Leben” war also das Beste für mich am Sonntag. Davor musste ich nämlich arbeiten. Danach habe ich mich wirklich halb tot gelacht.
Add comment April 13, 2008
Erstaunlich, erstaunlich, wie groß dieses Bundesland ist. Ich gebe zu, ich hatte keine Lust. Ich wollte nicht nach Salzwedel fahren. Warum auch? Originaler Baumkuchen gehört nicht zu meinen Lieblingsgerichten, die weit verbreiteten Plagiate auch nicht. Aber ich musste hin, Dienst ist Dienst. Also Salzwedel. 200 Kilometer hin, 200 Kilometer zurück. Dazwischen eine Veranstaltung, die das Prädikat “Gute Unterhaltung” nicht ganz verdient. Und was soll ich sagen? Gestaunt habe ich doch. Denn es ist schon etwas kurios, dass nur in 200 Kilometer Entfernung eine Welt existiert, die mit Sachsen-Anhalt eigentlich gar nichts zu tun hat. Sachsen und auch Anhalt sind weit von ihr entfernt. Ich habs zwar schon immer gewusst, selber sehen und hören, ist dennoch etwas anderes. Salzwedel liegt in der Altmark und gehört damit schon vom Namen her zur Mark Brandenburg. Warum es da nicht mehr dazu gehört? Keine Ahnung. Die Altmark gilt als Wiege Brandenburgs, gar als Wiege Preußens. Der Ort Bismark, der liegt in der Altmark. Wer, wie ich den gefühlt, sehr langen Weg von Süden dorthin fährt, staunt aber auch darüber, dass hinter Salzwedel gleich Mecklenburg-Vorpommern anfängt. Das passt ganz gut, denn optisch sieht die Stadt mit ihrem putzigem Fachwerk und den gotischen Backsteinelementen sehr hanseatisch aus. Gesprochen wird, so wie man es erwartet, mit lang gedehnten Vokalen, bisweilen sogar noch Platt. Und natürlich hat sich Salzwedel zum 1. April dieses Jahres den Titel Hansestadt zurückgeholt und trägt diesen nun wieder - offenbar mit Stolz. Ich bin vorhin wieder zurückgekehrt aus Salzwedel. Und finde jetzt, dass es manchmal ganz gut ist, vermeintlich weite Wege zu machen, um zu entdecken, was es in der Nähe alles gibt.
3 comments April 12, 2008
Ich würde gerne die Sidebar neu einrichten, aber bei WordPress geht scheinbar derzeit gar nichts. Da hat man sich endlich aufgerafft, und dann das: Keins dieser Widgets lässt sich bearbeiten. Hey, ich bin gerade hier eingezogen! Ich will meine Kartons auspacken! Wenigstens den Begrüßungstext oben rechts in der Ecke ordentlich schreiben! Nein, ich werde mir jetzt nicht den Sonntag verderben. Irgendwann muss es ja mal wieder funktionieren. Ich trink jetzt erstmal einen Sonntagstee!
Ich brauche noch mehr Tee! Denn meine Vermutung, es läge am IE hat sich zerschlagen. Ich kann die Widgets auch nicht mit Firefox editieren. Also, abwarten und mal schauen, ob Hilfe naht. Bloggen geht ja, nur die Sidebar bleibt erstnmal wie sie ist.
4 comments April 6, 2008